Aktion „Dienst-Tag für Menschen“ läuft auch im Jahr 2021 weiter

Das Aktionsbündnis „Dienst-Tag für Menschen“ veranstaltet seit dem harten Lockdown im Dezember die wöchentliche Dienstag-Kundgebung in der Juliuspromenade ausnahmsweise ohne Menschen. Aufgrund der Verlängerung des Lockdowns über den 10. Januar hinaus, wurden nun auch alle bereits im Januar terminierten Demonstrationen abgesagt.

„Wir werden nicht aufhören, unser Anliegen präsent zu machen, wollen jedoch während des Lockdowns verantwortungsvoll pausieren“, erklären die Verantwortlichen der Kampagne Annette Noffz (Stiftung Bürgerspital zum Hl. Geist), Walter Herberth (Stiftung Juliusspital Würzburg) und Johannes Spielmann (Blindeninstitutsstiftung). Aufgrund der steigenden Infektionszahlen hatten die teilnehmenden Organisationen aus der Behindertenhilfe, des Gesundheitswesens und der Pflege die Entscheidung getroffen, mit gutem Beispiel voranzugehen und Kontakte weiter zu reduzieren.

Aktionsbündnis präsent mit Bannern an der Fassade des Juliusspitals

Präsent ist der Dienst-Tag trotzdem: Banner an der Fassade des Juliusspitals bringen seit dem Start des harten Lockdowns im Dezember nun dienstags die Forderungen des Aktionsbündnisses zum Ausdruck. Wenn es das Infektionsgeschehen und die gesetzlichen Vorgaben erlauben, geht die Aktion „Dienst-Tag für Menschen“ weiter: Dann wieder jeden Dienstag mit Demonstrationen von 17 bis 17:30 Uhr auf der Juliuspromenade.

„Warnung vor dem Pflege-Kollaps“, „Studie belegt künftigen Mangel an Pflegekräften“, „Klatschen allein ist nicht genug“ – so und ähnlich lauten in den letzten Wochen Schlagzeilen in regionalen und überregionalen Zeitungen. Das Würzburger Bündnis sieht sich dadurch in seiner Zielrichtung bestätigt.

„Wir wollen und dürfen nicht lockerlassen…”

„Wir wollen und dürfen nicht lockerlassen und werden uns mit und für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter auf die Straße stellen“, bekräftigen Annette Noffz, Walter Herberth und Johannes Spielmann und ergänzen: „In den nächsten Wochen steht aber der Schutz der Menschen, für die wir da sind, und unserer Beschäftigten im Vordergrund – dazu gehört auch, Kontakte noch weiter zu reduzieren“.

Rückhalt und Unterstützung kommt aus der Politik

Bereits seit dem 15. September demonstrieren Beschäftigte aus dem Gesundheitswesen, der Pflege und der Behindertenhilfe jeden Dienstag um 17 Uhr und fordern unter dem Motto „Dienst-Tag für Menschen“ bessere Rahmenbedingungen für sich und ihre Kolleginnen und Kollegen in helfenden Berufen. Dafür erhalten sie inzwischen auch viel Rückhalt aus der Politik.

Neben der früheren Präsidentin des Bayerischen Landtags Barbara Stamm und der Würzburger Sozialreferentin Dr. Hülya Düber signalisierten weitere Politikerinnen und Politiker Gesprächs- und Unterstützungsbereitschaft: Gespräche fanden unter anderem bereits mit der Bayerischen Staatsministerin für Gesundheit und Pflege Melanie Huml sowie den Landtagsabgeordneten Barbara Becker, Volkmar Halbleib und Kerstin Celina statt.

Dienst-Tag-Demo geht in vorgezogene Weihnachtspause

Das Aktionsbündnis „Dienst-Tag für Menschen“ wird ab morgen (15.12.2020) bis in den Januar hinein die wöchentliche Kundgebung in der Juliuspromenade ausnahmsweise ohne Menschen veranstalten. Aufgrund des ab Mittwoch in Kraft tretenden „harten Lockdowns“ und der steigenden Infektionszahlen trafen die teilnehmenden Organisationen aus der Behindertenhilfe, des Gesundheitswesens und der Pflege die Entscheidung, mit gutem Beispiel voranzugehen und Kontakte weiter zu reduzieren.

Präsent sein wollen die Verantwortlichen mit ihrem Anliegen dennoch: Sie werden mit Bannern an der Fassade des Juliusspitals die Forderungen des Aktionsbündnisses zum Ausdruck bringen. Wenn es das Infektionsgeschehen und die gesetzlichen Vorgaben erlauben, geht die Aktion „Dienst-Tag für Menschen“ am 12. Januar 2021 weiter: Dann wieder jeden Dienstag mit Demonstrationen von 17 bis 17:30 Uhr auf der Juliuspromenade.

„Warnung vor dem Pflege-Kollaps“, „Studie belegt künftigen Mangel an Pflegekräften“, „Klatschen allein ist nicht genug“ – so und ähnlich lauten in den letzten Wochen Schlagzeilen in regionalen und überregionalen Zeitungen. Das Würzburger Bündnis sieht sich dadurch in seiner Zielrichtung bestätigt.

„Wir wollen und dürfen nicht lockerlassen und werden uns mit und für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weiter auf die Straße stellen“, bekräftigen Annette Noffz (Stiftung Bürgerspital zum Hl. Geist), Walter Herberth (Stiftung Juliusspital Würzburg) und Johannes Spielmann (Blindeninstitutsstiftung) und ergänzen: „In den nächsten Wochen steht aber der Schutz der Menschen, für die wir da sind, und unserer Beschäftigten im Vordergrund – dazu gehört auch, Kontakte noch weiter zu reduzieren“.

Viel Unterstützung aus der Politik

Bereits seit dem 15. September demonstrieren Beschäftigte aus dem Gesundheitswesen, der Pflege und der Behindertenhilfe jeden Dienstag um 17 Uhr und fordern unter dem Motto „Dienst-Tag für Menschen“ bessere Rahmenbedingungen für sich und ihre Kolleginnen und Kollegen in helfenden Berufen. Dafür erhalten sie inzwischen auch viel Rückhalt aus der Politik.

Neben der früheren Präsidentin des Bayerischen Landtags Barbara Stamm und der Würzburger Sozialreferentin Dr. Hülya Düber signalisierten weitere Politikerinnen und Politiker Gesprächs- und Unterstützungsbereitschaft: Gespräche fanden unter anderem bereits mit der Bayerischen Staatsministerin für Gesundheit und Pflege Melanie Huml sowie den Landtagsabgeordneten Barbara Becker und Volkmar Halbleib statt. Mit der Landtagsabgeordneten Kerstin Celina ist für morgen (15.12.) eine Videokonferenz geplant.

Sozialreferentin Hülya Düber zeigt Einsatz für pflegende Berufe

Sozialreferentin Dr. Hülya Düber hat gemeinsam mit dem Bündnis „Dienst-Tage für Menschen“ für bessere Bedingungen in pflegenden und helfenden Berufen demonstriert. „Wir müssen an der gesellschaftlichen Anerkennung arbeiten“, sagte Düber am vergangenen Dienstag im Gespräch mit Marco Warnhoff, Geschäftsführer des Unternehmensverbunds St. Josefs-Stift, Christel Baatz-Kolbe, Geschäftsführerin der Robert- Kümmert-Akademie, und den Organisator*innen des Bündnisses.

In dem rund einstündigen Gespräch im Juliusspital erläuterten Annette Noffz, Leitende Direktorin der Stiftung Bürgerspital, Walter Herberth, Leiter Stiftung Juliusspital, und Johannes Spielmann, Vorstand der Blindeninstitutsstiftung, und Karsten Eck, Krankenhausdirektor der Orthopädischen Klinik König-Ludwig-Haus, die Forderungen und Ziele der Aktion „Dienst-Tage für Menschen“. Seit September gehen die Bündnispartner*innen jeden Dienstag auf der Juliuspromenade für bessere Bedingungen in der Alten- und Krankenpflege sowie in der Behindertenhilfe auf die Straße.

Zu den Forderungen des Bündnisses, dem sich zahlreiche Einrichtungen aus Würzburg und Umgebung angeschlossen haben, zählen unter anderem eine angemessene Bezahlung, bessere Personalschlüssel und attraktivere Arbeitsbedingungen. Auf Dübers Frage hin, was den Einrichtungen konkret helfen könne, sagte Marco Warnhoff, Geschäftsführer des Unternehmensverbundes St. Josefs-Stift: „Es wäre hilfreich, wenn der gesellschaftliche und mediale Diskurs die Pflege von alten, kranken oder behinderten Menschen nicht permanent negativ darstellen würde.“

Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, sei eine öffentliche Diskussion, die junge Menschen vom Berufsbild abschreckt, eher hinderlich: „Wir müssen Wertschätzung schaffen für diese Berufe, die sowohl den Arbeitnehmer*innen als auch den Patient*innen oder Klient*innen so viel geben und in unserer Gesellschaft so wichtig sind.“

Unabdingbar seien auch die notwendigen finanziellen Mittel: „Die Kostenträger können uns kein Personal geben, aber sie können durch eine angemessene Refinanzierung dafür sorgen, dass wir angemessene Personalschlüssel und Hilfsmittel haben – und es nicht zu einer permanenten Überbelastung der Mitarbeiter*innen kommt.“ Dass viele Menschen in pflegenden Berufen nicht bis zur Rente in ihrem Beruf arbeiten würden, sei ein Zeichen, dass dringend etwas passieren müsse.

Christel Baatz-Kolbe, die als Schulleiterin der Dr. Maria-Probst-Schule direkt in die Ausbildung von Heilerziehungspfleger*innen und -pflegehelfer*innen involviert ist, warb für einen stärkeren politischen Einsatz für die sozialen Berufe: „Das politische Engagement für die so genannten MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zeigt, dass mit dem politischen Willen und Engagement viel erreicht werden kann.“

Sozialreferentin Hülya Düber sah es als erforderlich an, die Diskussion parteiübergreifend und auf allen Ebenen zu führen. Sie versprach, sich dafür persönlich einzusetzen und die Forderungen in den verschiedenen Gremien einzubringen.

Text und Bilder: Melissa Hager, St. Josefs-Stift Eisingen e. V.

Zwölfter „Dienst-Tag für Menschen“ mit prominenter Unterstützung

Zum 12. Mal fand am 1. Dezember 2020 in der Juliuspromenade in Würzburg die stille
Kundgebung „Dienst-Tag für Menschen“ statt, diesmal auch mit prominenter Unterstützung.

Unter den Demonstrantinnen befand sich diesmal die ehemalige Präsidentin des Bayerischen Landtags Barbara Stamm. Sie setzte sich gemeinsam mit den Demonstrantinnen für eine Verbesserung der Rahmenbedingungen in der Behindertenhilfe, der Pflege und im Gesundheitswesen ein. Im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk erklärte sie: “Die Situation der Pflegekräfte wird immer prekärer. Da muss man jetzt einfach mitten unter ihnen sein”.

Mit ihr haben sich an diesem „Dienst-Tag“ etwa 25 Fach- und Führungskräfte zusammengefunden um für und mit Kolleginnen bessere Arbeitsbedingungen zu fordern. Mit Bannern, Roll-Ups, Beleuchtung und regelmäßigem Klatschen von 17 bis 17.30 Uhr wurde auf das Thema und die Forderungen aufmerksam gemacht. Hinter dem Namen „Dienst-Tag für Menschen“ verbirgt sich ein Aktionsbündnis mehrerer Träger des Sozial- und Wohlfahrtswesens in Unterfranken, die auf die Notlage der helfenden Berufe aufmerksam machen. Gefordert wird mehr Wertschätzung der Mitarbeiterinnen in den genannten Berufsfeldern, durch verbesserte Arbeitsbedingungen.

Der Paritätische Wohlfahrtsverband, Bezirksverband Unterfranken hatte den Dienst-Tag am 1. Dezember 2020 organisiert. „Wir unterstützen diese Aktion gerne, da wir nur mit guten Arbeitsbedingungen gute Mitarbeiter*innen längerfristig für die Pflege und die Arbeit mit Menschen mit Behinderung gewinnen können“, sagte Geschäftsführerin Kathrin Speck.

Trotz Kälte und dick eingepackt hielten sich die Demonstrierenden wacker. Ein großes Dankeschön geht an alle Teilnehmenden und an Barbara Stamm für ihre Unterstützung! Auch in den kommenden Wochen finden die Demonstrationen weiterhin statt. Der nächste Termin ist am 8.12.2020 um 17 Uhr. Für diesen Termin hat die Würzburger Sozialreferentin Dr. Hülya Düber ihre Teilnahme angekündigt.

Text und Fotos: Kim Mundinger, Der Paritätische Bayern, Bezirksverband Unterfranken

Viel Unterstützung für bessere Rahmenbedingungen in Gesundheitswesen, Pflege und Behindertenhilfe

Seit 15. September 2020 demonstrieren Beschäftigte aus dem Gesundheitswesen, der Pflege und der Behindertenhilfe jeden Dienstag um 17 Uhr in der Würzburger Innenstadt. Unter dem Motto „Dienst-Tag für Menschen“ fordern sie bessere Rahmenbedingungen für sich und ihre Kolleginnen und Kollegen in helfenden Berufen. Dafür erhalten sie inzwischen auch viel Rückhalt aus der Politik und der Gesellschaft. So wird sich Landtagspräsidentin a. D. Barbara Stamm an der heutigen Demonstration (01.12., 17 Uhr) in der Juliuspromenade beteiligen.
Medienvertreter sind zur Berichterstattung herzlich eingeladen.  

Neben der früheren Präsidentin des Bayerischen Landtags Barbara Stamm signalisierten weitere Politikerinnen und Politiker Gesprächs- und Unterstützungsbereitschaft: Gespräche fanden bereits mit der Bayerischen Staatsministerin für Gesundheit und Pflege Melanie Huml sowie den Landtagsabgeordneten Barbara Becker und Volkmar Halbleib statt. Der Demonstration am 8. Dezember wird sich die Würzburger Sozialreferentin Dr. Hülya Düber anschließen. In der Woche darauf wird die Landtagsabgeordnete Kerstin Celina mit den Beschäftigten auf die Straße gehen.

Gesellschaftliches Umdenken und Wertewandel notwendig

Das Bündnis „Dienst-Tag für Menschen“, dem sich mehr als 20 (frei-)gemeinnützige und öffentlich-rechtliche Organisationen aus Würzburg und der Umgebung mit über 30.000 Beschäftigten angeschlossen haben, geht es um weit mehr als eine bessere Bezahlung, kürzere Arbeitszeiten oder weniger bürokratische Hürden.

Es geht darum, ein Umdenken in der Gesellschaft und einen grundlegenden Wertewandel anzustoßen: Die Arbeit mit und im Dienste für alte, kranke und behinderte Menschen muss uns allen (wieder) mehr wert sein. Nur so lässt sich ein zentrales Zukunftsproblem unserer Gesellschaft lösen und die Herausforderungen des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels langfristig bewältigen.

Für dieses gesamtgesellschaftliche Anliegen will das Bündnis nicht nur unterschiedliche Parteien, sondern auch die Kirchen, die Arbeitgebervertretungen, die Kostenträger und die Gewerkschaften gewinnen. Dass es auf allen Ebenen großen Redebedarf gibt, zeigte unter anderem ein Gespräch zwischen Vertreterinnen und Vertretern des Deutschen Gewerkschaftsbund Kreisbüro Würzburg und des „Dienst-Tag“-Bündnisses.

Austausch mit dem DGB Kreisbüro Würzburg

Übereinstimmung bestand darin, sich gerade jetzt in der Corona-Krise für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stark zu machen, die Tag für Tag ihre wertvolle Arbeitsleistung für kranke, alte und behinderte Menschen einbringen. Unterschiede stellten die Gesprächspartner in dem einen oder anderen konkreten Aspekt der Forderungen fest.

Auf die Kritik des DGB, dass nicht alle Mitglieder im „Dienst-Tag“-Bündnis nach Tarif zahlten, entgegneten Annette Noffz (Stiftung Bürgerspital z. Hl. Geist), Sonja Schwab (Caritasverband für die Diözese Würzburg e. V.), Walter Herberth (Stiftung Juliusspital Würzburg) und Johannes Spielmann (Blindeninstitutsstiftung): „Wir können nicht für alle Mitglieder unseres Bündnisses sprechen, halten es aber für durchaus legitim, sich im Interesse der Beschäftigten dafür einzusetzen, dass der Gesetzgeber eine verbindliche tarifliche Bindung für alle in der Sozial- und Gesundheitsbranche festlegt.“ Wenn es gemeinnützigen Trägern momentan nicht möglich sei, sich an Tarifverträge zu binden, dann liege es an der unzureichenden Refinanzierung durch die Kostenträger für bestimmte Sozial- und Gesundheitsleistungen.

Gespräche auch mit dem Arbeitgeberverband

Deshalb wolle das „Dienst-Tag“-Bündnis gerade dort, bei den Kostenträgern, das Bewusstsein erhöhen, dass sich etwas ändern muss. So fand bereits ein intensiver Austausch mit der Geschäftsführerin des Kommunalen Arbeitgeberverbandes Bayern statt. Weitere Gespräche sind geplant.

„Damit sich wirklich etwas zum Guten verändert, damit wir zukunftsfähige Lösungen für unser Gesundheits- und Pflegesystem erreichen können, braucht es einen langen Atem“, wissen die Initiatoren des „Dienst-Tag“-Bündnisses. „Dafür gehen wir auch weiterhin jeden Dienstag um 17 Uhr auf die Straße.“

Elfter „Dienst-Tag“ setzt leuchtendes Zeichen für helfende Berufe

Zum elften Mal hat das Bündnis „Dienst-Tag für Menschen“ für Verbesserungen in helfenden Berufen demonstriert. Die jüngste Auflage der regelmäßigen Kundgebung organisierte die Caritas in Unterfranken.

Würzburg, 24.11.2020. Bereits zum elften Mal haben in Würzburg am Dienstagabend Führungs- und Fachkräfte der Branche für bessere Bedingungen in helfenden Berufen demonstriert. Unter dem Namen „Dienst-Tag für Menschen“ haben sich im Sommer zahlreiche Träger des Sozial- und Wohlfahrtswesens in Unterfranken zu einem Aktionsbündnis zusammengeschlossen, um auf Missstände in Pflege, Gesundheitswesen und Behindertenhilfe aufmerksam zu machen.

„Es ist uns als Caritas ein großes Anliegen, dass sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Dienst am Nächsten unter den bestmöglichen Bedingungen leisten können“, erklärte die Direktorin des Diözesan-Caritasverbands, Pia Theresia Franke, am Rande der Demonstration. Für den Verband sei es selbstverständlich, den „Dienst-Tag“ zu unterstützen.

Der Caritasverband für die Diözese Würzburg e.V. hatte gemeinsam mit der Caritas-Einrichtungen gGmbH die Organisation der jüngsten Demonstration übernommen. Beide Träger sind Beginn an im Bündnis „Dienst-Tag“ vertreten. Unter den 25 Demonstranten, die am Dienstag bei bereits winterlichen Temperaturen vor dem Juliusspital auf ihre Anliegen aufmerksam machten, waren daher auch zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Würzburger Caritashaus. Während der ansonsten stillen Demonstration sorgten die Teilnehmer wie in der Vergangenheit durch regelmäßigen Applaus sowie erstmals mit Hilfe mobiler Scheinwerfer für Aufmerksamkeit bei Passanten.

Das Bündnis setzt sich dafür ein, den Fokus in helfenden Berufen auf die Menschen statt auf die Ökonomie zu richten, einen Abbau von Bürokratie zugunsten mehr Zeit für die Menschen voranzutreiben und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr Wertschätzung in Form verbesserter Arbeitsbedingungen zu zeigen.

Text und Foto: Kilian Martin | Caritas

10. Dienst-Tag für Menschen am 17. November 2020

Beim 10. „Dienst-Tag für Menschen“ am 17. November 2020 setzten die Demonstrierenden erneut ein Zeichen für nachhaltige Verbesserungen der Rahmenbedingungen in Gesundheitswesen, Behindertenhilfe und Pflege. Vielen Dank an alle für ihr Engagement!

Ab 17.00 Uhr machte die Menschenkette in der Juliuspromenade durch regelmäßiges Klatschen sowie mit Bannern, Roll-Ups und Infomaterial auf sich und ihre Forderungen aufmerksam.

Wie schon bei den letzten beiden „Dienst-Tagen für Menschen“ beschränkte sich die Teilnehmerzahl auch dieses Mal auf 25 Personen. Aufgrund der aktuellen Kontaktbeschränkungen wurde die ursprüngliche Anzahl von 50 Demonstranten im November halbiert.

Dienst-Tag für Menschen am 10.11.2020

Bereits zum 9. Mal haben am 10.11.2020 Demonstrierende ein Zeichen gesetzt für nachhaltige Verbesserungen der Rahmenbedingungen in Gesundheitswesen, Behindertenhilfe und Pflege. Veranstalter war dieses Mal die Diakonie Würzburg. Bedingt durch die Corona-Regeln im November war die Teilnehmerzahl auf 25 Personen begrenzt, die sich im Vorfeld anmelden mussten.

Wie gewohnt bildeten die Teilnehmer eine Menschenkette auf der Juliuspromenade. Durch Klatschen, Banner und Infomaterial für Interessierte zogen die Teilnehmer erneut viel Aufmerksamkeit auf sich.

Achter Streich: Dienst-Tag für Menschen 03.11.

Bereits zum achten Mal haben gestern Demonstrierende ein Zeichen für eine nachhaltige Verbesserung der Rahmenbedingungen in Gesundheitswesen, Behindertenhilfe und Pflege gesetzt. Herzlichen Dank an alle für ihr Engagement! Anders als bei den „Dienst-Tagen für Menschen“ zuvor, beschränkte sich die Teilnehmerzahl auf 25 – zu sonst 50 Personen. Hintergrund ist, dass mit Blick auf die aktuell beschlossenen Kontakteinschränkungen die November-Termine mit einer halbierten Teilnehmerzahl durchgeführt werden.

Die Menschenkette bildete sich wie gewohnt in der Juliuspromenade – durch Klatschen in regelmäßigen Abständen, Bannern, Roll-Ups und Infomaterial haben die Demonstrierenden die Aufmerksamkeit auf sich gezogen. 

Siebte Demo bei Sonnenuntergang

Zum siebten Mal haben gestern knapp 50 Demonstrierende ein Zeichen für eine nachhaltige Verbesserung der Rahmenbedingungen in Gesundheitswesen, Behindertenhilfe und Pflege gesetzt. Die Zeitumstellung vom Wochenende hat den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der “Dienst-Tag”-Demo eine traumhafte Kulisse beschert. Der Sonnenuntergang hinter dem Festungshügel hüllte die Juliuspromenade in ein orange-rötliches Licht. In der entgegengesetzten Blickrichtung stand schon wenig später der fast volle Mond über den Türmen des Stift Haugs. Doch auch wenn es jetzt früher dunkel wird: Die Demos gehen weiter!