Mit viel Applaus startet der dritte „Dienst-Tag für Menschen“ in Amberg

Die Schwesternschaft Wallmenich-Haus vom BRK e. V. rief auch am Dienstag den 24.08.2021 wieder zu einer stillen Kundgebung am Marktplatz in Amberg auf. Diese startete mit viel Applaus.

Kurz vor der Wahl ist der „Dienst-Tag für Menschen“ ein umso wichtigeres Ereignis, um Politiker nochmals auf unsere Forderungen aufmerksam zu machen – bessere Rahmenbedingungen in der Pflege -. Deshalb bildeten 43 Akteure aus verschiedenen, regionalen Verbänden wie z. B. der Caritas eine lange Menschenkette durch die Fußgängerzone in Amberg.

Dienst-Tag für Menschen zum zweiten mal in Amberg

Auch am 17.08.2021 folgten wieder viele Pflegekräfte dem Aufruf der Schwesternschaft Wallmenich-Haus vom BRK e. V.sich für das Bündnis Dienst-Tag für Menschen eine halbe Stunde in einer stillen Kundgebung am Marktplatz in Amberg zu versammeln.

Unterstützt von den Verbänden der Diakonie und der Caritas, sowie dem BRK waren an diesem Dienstag 32 Akteure aus verschiedenen Einrichtungen und Kliniken versammelt und bildeten eine Menschenkette.

Zu Beginn der Demo machten sie mit lautem Klatschen auf sich aufmerksam und es wurden noch zusätzliche Plakate mitgebracht, die die Passanten darauf hinwiesen, dass hier die professionelle Pflege aktiv wird und für bessere Rahmenbedingungen in der Pflege auf die Straße geht.

Dienst-Tag für Menschen erstmalig in Nürnberg

Um Punkt 17 Uhr wurde es still vor dem IHK-Haus nahe des Nürnberger Hauptmarktes. Rund 30 Mitglieder der Schwesternschaft Nürnberg demonstrierten am 17. August schweigend für bessere Bedingungen in der Pflege – zeitgleich mit weiteren Akteur:innen des Aktionsbündnisses in München, Amberg und Würzburg.

Es war die erste Kundgebung dieser Art in Nürnberg, und sicher nicht die letzte: Bis zur Bundestagswahl werden Pflegende aus allen Bereichen dazu aufgerufen, sich am Aktionsbündnis „Dienst-Tag für Menschen“, dem sich die Schwesternschaft Nürnberg vom BRK e.V. unter der Federführung von Oberin Mary-Ann Bauer angeschlossen hat, zu beteiligen. Jeden Dienstag ab 17 Uhr soll der schweigende Protest gemeinsam fortgeführt werden.

Als Touristenmagnet und zentraler Ort in Nürnberg bietet sich der Hauptmarkt für öffentlichkeitswirksame Aktionen an. Unter anderem wurde so gleich beim ersten durchgeführten „Dienst-Tag für Menschen“ Herr Thomas Grämmer, ein Mitglied der Nürnberger SPD, auf den Protest aufmerksam. Die Schwesternschaft Nürnberg hofft auf viele weitere Gespräche mit unterschiedlichen Akteur:innen und vor allem: auf nachhaltige Effekte in der öffentlichen Debatte rund um das Thema Pflege!

Dienst-Tag für Menschen – fester Bestandteil in Würzburg

Die Aktion Dienst-Tag für Menschen ist ohne Zweifel ein fester Bestandteil an der  Juliuspromenade geworden. So fand auch am vergangenen Dienstag wieder eine stille Kundgebung in der Würzburger Innenstadt statt. Erneut kamen Mitarbeiter*innen und Führungskräfte aus regionalen Einrichtungen zusammen, um deutlich zu machen, dass es dringender Verbesserungen in den Gesundheits- und Pflegeberufen bedarf. 

Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Bundestagswahl ist jetzt ein wichtiger Zeitpunkt, um sowohl verantwortliche Politiker*innen als auch die Gesellschaft nochmals auf unsere Forderungen aufmerksam zu machen. Das betont auch Annette Noffz, Stiftungsdirektorin der Stiftung Bürgerspital: „Die Bundestagswahl steht nun dicht vor uns und wir dürfen es nicht zulassen, dass die unbedingt zu lösenden Probleme der Rahmenbedingungen für unsere Mitarbeiter in der Pflege, im Gesundheitswesen und in der Behindertenhilfe erneut in Vergessenheit geraten! Freie Pflegeplätze oder Intensivbetten, die nicht belegt werden können weil das Personal fehlt und obwohl sie dringend gesucht sind, dürfen nicht sein! Darum halten wir mit unseren Demonstrationen weiterhin durch – auch in München, Amberg und Nürnberg und demnächst auch in Berlin!“

Auftakt zur Demo Reihe in Amberg

Am Dienstag, den 10.08.2021 rief die Schwesternschaft Wallmenich-Haus vom BRK e.V. zur ersten stillen Dienst-Tag für Menschen Kundgebung in Amberg am Marktplatz auf.

45 Akteure, alle aus „helfenden“ Berufen, hauptsächlich aus der Pflege, folgten dem Ruf. Mit einer Menschenkette aus Bannern, Flyern und viel Applaus machten die Pflegekräfte auf sich und die Forderungen an die Politik nach besseren Arbeitsbedingungen aufmerksam.

Die Teilnehmer*innen kamen aus Einrichtungen der Schwesternschaft, Caritas, Diakonie, dem BRK, dem Klinikum St. Marien und weiteren Einrichtungen. Die Demoreihe wird an den folgenden 6 Dienstagen fortgesetzt, um den Forderungen Nachdruck zu verleihen.

Dienst-Tag für Menschen am 10.08.21

Etwa 30 Teilnehmer:innen kamen gestern am 10. August an der Juliuspromenade zusammen, um für bessere Arbeitsbedingungen in helfenden Berufen zu demonstrieren.

Mitarbeitende von St. Josesf-Stift, Erthal-Sozialwerk und Robert-Kümmert-Akademie sowie Kolleg:innen anderer Einrichtungen reihten sich mit „Dienst-Tag für Menschen“-Bannern an der Juliuspromenade auf, um auf die Forderungen aufmerksam zu machen.

Für die nächsten Dienst-Tage sind noch Plätze frei, für die Sie sich gerne anmelden können:

https://nuudel.digitalcourage.de/Dienst-Tag-17-08-2021
https://nuudel.digitalcourage.de/Dienst-Tag-24-08-2021

https://nuudel.digitalcourage.de/Dienst-Tag-31-08-2021

Der “Dienst-Tag für Menschen” am 03.08.2021 in Würzburg

Auch gestern versammelten sich wieder mehrere Teilnehmer an der Juliuspromenade, um auf die Forderungen des Aktionbündnisses „Dienst-Tag für Menschen“ aufmerksam zu machen. Mit dabei waren Mitarbeitende von St. Josesf-Stift, Erthal-Sozialwerk und Robert-Kümmert-Akademie sowie Kolleg:innen anderer Einrichtungen.

Für die nächsten Dienst-Tage sind noch Plätze frei, zu denen Sie sich gerne anmelden können:

https://nuudel.digitalcourage.de/Dienst-Tag-10-08-2021

https://nuudel.digitalcourage.de/Dienst-Tag-17-08-2021

https://nuudel.digitalcourage.de/Dienst-Tag-24-08-2021

“Dienst-Tag für Menschen” am 27.07.2021 in München am Rotkreuzplatz

Der Einsatz für unsere Anliegen ist ungebremst: Gestern Abend haben sich 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Rotkreuzklinikums sowie der Schwesternschaft München wiederholt beim „Dienst-Tag“ versammelt. Bei der stillen Demonstration machten die Teilnehmer vor Ort öffentlich einmal mehr deutlich, dass es bessere Rahmenbedingungen für Menschen in Gesundheitsberufen geben muss.

Als offiziellen Gast konnte Generaloberin Edith Dürr (Bild 1: l.) die Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes, Gerda Hasselfeldt (Bild 1: r.), begrüßen. Gerda Hasselfeldt war bereits am 29. Juni aus Berlin zum Dienst-Tag angereist. Vor vier Wochen hatte sie jedoch keine Gelegenheit, sich von der Demonstration selbst ein Bild zu machen, da die Veranstaltung unwetterbedingt kurzfristig abgesagt werden musste. Gestern zeigte sich die Präsidentin von dem gebündelten Engagement beeindruckt und betonte: „Wir müssen uns gemeinsam dafür einsetzen, dass die Voraussetzungen für eine bessere Bezahlung, attraktivere Arbeitsbedingungen und mehr Personal geschaffen werden.“

Yasmin Choudhary, Leiterin der InterDisziplinären Fortbildung (IDF) der Schwesternschaft (Bild 2) erklärte ihre Teilnahme vor Ort so: „Ich finde es wichtig hier zu sein, da die Forderungen der Aktion Dienst-Tag für Menschen zeitnah umgesetzt werden müssen. Dazu sollte das Gesundheits- und Pflegewesen in Deutschland, ähnlich wie in Skandinavien, komplett aus Steuern finanziert werden.“ Konkret bezog sich Yasmin Choudhary auf diese Punkte: https://dienst-tag.de/#forderungen. Ferner bekräftigte die IDF-Leiterin: „Wir müssen politisch und als Gesellschaft umdenken und definieren, was uns wirklich wichtig ist.“  

Mit diesem weiteren stillen Protest konnte die Schwesternschaft abermals Passanten auf dem Rotkreuzplatz für die Forderungen nach optimierten Rahmenbedingungen und gesellschaftlicher Anerkennung für Berufe im Gesundheitswesen, in der Behindertenhilfe und Pflege sensibilisieren. Die wöchentliche Aktion auf dem Rotkreuzplatz wird bis zur Bundestagswahl am 26. September fortgesetzt.  Wie gewohnt von 17 bis 17.30 Uhr – mitmachen können alle Interessierten. Aufgrund der aktuellen Pandemieverordnung ist die Teilnehmerzahl weiterhin auf 50 Personen beschränkt

Angehende Pflegefachhelfer*innen nehmen am “Dienst-Tag für Menschen” teil

Mit der Unterstützung einer Klasse angehender Pflegefachhelfer*innen der Juliusspital Berufsfachschulen für Pflege “Julius Care” hat das Bündnis „Dienst-Tag für Menschen“ gestern wieder eine lange Menschenkette entlang der Juliuspromenade gebildet. Insgesamt setzten über 40 Teilnehmer*innen ein sichtbares Zeichen für bessere Bedingungen in Behindertenhilfe, Pflege und Gesundheitswesen – darunter viele Mitarbeitende der Blindeninstitutsstiftung. Jeden Dienstag demonstriert das Bündnis unter anderem für eine 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich, für bessere Personalschlüssel und für mehr Wertschätzung.

Die Aktion „Dienst-Tag für Menschen“ geht nun in die entscheidende letzte Etappe vor der Bundestagswahl am 26. September 2021. Nach der Wahl werden in den zu erwartenden Koalitionsverhandlungen die Eckpfeiler der Pflegepolitik für die nächsten vier Jahre gesetzt. Deshalb ist jetzt die Zeit, um sich bei verantwortlichen Politiker*innen Gehör zu verschaffen, aber auch die Wähler*innen für die Rahmenbedingungen der helfenden Berufe zu sensibilisieren.

Wir freuen uns daher ganz besonders, dass nicht nur in Würzburg und München demonstriert wird, sondern bald auch in Mittelfranken und der Oberpfalz. Ab 10. August ruft die Schwesternschaft Wallmenich-Haus vom BRK e. V. in Amberg zur Demonstration auf und für den 17. August plant die Schwesternschaft Nürnberg vom BRK e.V. den ersten Dienst-Tag für Menschen in Nürnberg zu veranstalten.

Der “Dienst-Tag für Menschen” am 13.07.2021 in Würzburg

Trotz des regnerischen Wetters haben sich auch gestern wieder einige engagierte Teilnehmer der „Dienst-Tag für Menschen“ Demonstration in Würzburg angeschlossen. Die Demonstration ist ein fester wöchentlicher Bestandteil vor Ort geworden und steht für Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen und gesellschaftlicher Anerkennung für die Berufe im Gesundheitswesen.